
Managementsystem in der Cloud
Dokumente, Nachweise, Maßnahmen und Termine liegen an einer Stelle – mit einem gültigen Stand, digitaler Freigabe und Zugriff aus Büro und Fertigung. Wir richten das System ein und betreiben es.
- 5
- Normen in einem System
- 500+
- beratene Unternehmen seit 2008
- Browser
- Zugriff ohne Installation vor Ort
Seit 2008 · 500+ beratene Unternehmen · im BAFA-Förderprogramm registriert
Vor dem Audit beginnt die Suche
Drei Wochen vor dem Audittermin beginnt in vielen Betrieben dieselbe Arbeit: Wer hat die letzte Fassung der Arbeitsanweisung? Wo liegt der Nachweis der Unterweisung vom Februar? Welche Maßnahme aus dem letzten Audit ist erledigt? Die Antworten stehen auf einem Laufwerk, in einem Postfach und in zwei Ordnern.
Das kostet nicht nur Zeit. Es ist auch der Grund für eine der häufigsten Abweichungen: Ein Nachweis existiert, ist aber nicht auffindbar – und gilt damit als nicht erbracht.
- Mehrere Fassungen desselben Dokuments
- Auf dem Laufwerk liegen drei Stände, im Postfach ein vierter. Welcher gilt, weiß die Person, die ihn zuletzt bearbeitet hat.
- Nachweise entstehen neben dem Vorgang
- Unterweisung, Wartung und Prüfung werden erledigt. Der Beleg wandert danach in einen Ordner – oder auch nicht.
- Termine hängen an einer Person
- Fällige Prüfungen, Wiedervorlagen und offene Maßnahmen stehen im Kalender des Beauftragten. Fällt er aus, fällt der Termin mit.
Ein System, das den Stand kennt
Das Managementsystem läuft vollständig in der Cloud. Pflege, Wartung und Freigaben laufen über dieselbe Oberfläche, in der auch gearbeitet wird.
Eine Änderung wird im System eingereicht, geprüft und freigegeben. Person, Datum und Fassung stehen danach am Dokument. Ausdruck, Unterschrift und Rückscan entfallen, und im Audit lässt sich die Frage beantworten, wer eine Fassung wann in Kraft gesetzt hat.
Pflege, Wartung und Erweiterungen übernehmen wir zentral. Vor Ort ist keine Installation nötig und kein Server zu betreuen. Der Zugriff läuft über den Browser – am Schreibtisch, auf dem Tablet in der Fertigung und von unterwegs.
Wir haben das System zuerst im eigenen Haus eingeführt und betreiben auf dieser Grundlage heute die Managementsysteme unserer Kunden. Es wird laufend weiterentwickelt; die Änderungen erreichen alle Mandanten, ohne dass bei Ihnen etwas zu tun ist.
Eckdaten
- Infrastruktur
- eigene, dedizierte Cloud
- Zugriff
- Browser, auch Tablet und Telefon
- Installation vor Ort
- keine
- Freigabeprozesse
- vollständig digital
- Pflege und Updates
- zentral durch Verinorm
- Übertragung und Ablage
- verschlüsselt
- Datensicherung
- automatisch, laufend
- Normen
- ISO 9001, 14001, 45001, 27001, 50001
Was sich gegenüber Laufwerk und Ordner ändert
Dieselben Aufgaben, ein anderer Ort. Entscheidend ist nicht die Oberfläche, sondern dass Stand, Freigabe und Nachweis zusammenbleiben.
| Merkmal | Laufwerk, Postfach, Ordner | Verinorm Cloud |
|---|---|---|
| Gültiger Dokumentenstand | Drei Fassungen auf dem Laufwerk, eine vierte im Postfach. Welche gilt, weiß die Person, die sie zuletzt bearbeitet hat. | Eine gültige Fassung. Frühere Stände bleiben als Historie einsehbar, sind aber nicht mehr im Umlauf. |
| Freigabe | Ausdruck, Unterschrift, Scan. Wer wann freigegeben hat, steht in einer E-Mail. | Freigabe im System, mit Person, Datum und Fassung am Dokument. |
| Nachweise aus dem Betrieb | Unterweisung, Wartung und Prüfung werden erledigt, der Beleg wandert später in einen Ordner. | Der Nachweis entsteht beim Vorgang und bleibt an ihm hängen. |
| Fällige Termine | Im Kalender einer Person. Fällt sie aus, fällt der Termin mit. | Wiedervorlage im System, sichtbar für Vertretung und Leitung. |
| Maßnahmen aus Audits | Excel-Liste, Stand unklar, Wirksamkeit selten geprüft. | Maßnahme mit Verantwortlichem, Termin und dokumentierter Wirksamkeitsprüfung. |
| Mehrere Standorte | Jeder Standort pflegt seine eigene Ablage. Abweichungen fallen erst im Audit auf. | Ein System, gemeinsame Vorgaben, standortbezogene Nachweise. |
| Vorbereitung auf das Audit | Zwei bis drei Wochen Suche auf mehreren Laufwerken. | Offene Punkte werden aus dem System gezogen und abgearbeitet. |

Auditvorbereitung
Der Auditor fragt nach dem Nachweis, nicht nach dem Ordner
Im Audit wird stichprobenartig geprüft: eine Unterweisung, eine Wartung, eine Maßnahme aus dem Vorjahr. Gefragt ist der Beleg dazu, und zwar in wenigen Minuten. Hängt er im System am Vorgang, ist die Frage beantwortet.
Vor dem Audittermin ziehen wir gemeinsam die offenen Punkte aus dem System und arbeiten sie ab – statt Unterlagen zusammenzusuchen, deren Stand niemand bestätigen kann.
- 7.5
- dokumentierte Information
- 7.2
- Kompetenznachweise
- 9.2
- internes Audit
- 10.2
- Korrekturmaßnahmen
So läuft die Einführung
Fünf Phasen von der Aufnahme bis zum Regelbetrieb, jede mit einem prüfbaren Ergebnis.
- Schritt 1
Aufnahme
2 WochenWir sichten, was Sie heute führen: Dokumente, Nachweise, Listen, Termine. Daraus entsteht die Struktur des Systems – Sie müssen vorher nicht aufräumen.
- Schritt 2
Einrichtung und Rechte
2 WochenDokumentenstruktur, Rollen und Zugriffsrechte. Wer darf lesen, wer bearbeiten, wer freigeben – das wird einmal entschieden und gilt danach für alle Vorgänge.
- Schritt 3
Übernahme der Bestände
4–5 WochenGültige Dokumente wandern ins System, überholte Stände werden ausgesondert. Wir bereiten vor, Sie bestätigen, welche Fassung gilt.
- Schritt 4
Schulung
2–3 WochenDie Beteiligten lernen das System an ihren eigenen Vorgängen: Dokument finden, Änderung einreichen, Nachweis ablegen, Maßnahme abschließen.
- Schritt 5
Regelbetrieb
3 WochenDie ersten Freigaben, Termine und Maßnahmen laufen im System. Wir begleiten sie und korrigieren die Struktur dort, wo sie im Alltag klemmt.
- Projektwoche04812
Rund drei Monate von der Aufnahme bis zum Regelbetrieb. Übernahme und Schulung laufen parallel. Wie lange die Übernahme dauert, hängt vor allem davon ab, wie viele Altbestände zu prüfen sind und wie viele Standorte beteiligt sind.
Was wir übernehmen
- Aufnahme der bestehenden Ablage und Aufbau der Struktur
- Einrichtung von Rollen, Zugriffsrechten und Freigabewegen
- Übernahme der gültigen Dokumente und Nachweise
- Betrieb, Pflege und Wartung des Systems
- Schulung der Beteiligten an ihren eigenen Vorgängen
- Vorbereitung der Audits aus dem System heraus
Was bei Ihnen bleibt
- Freigeben, welcher Dokumentenstand gilt
- Je Prozess eine verantwortliche Person benennen
- Zugang zu den bestehenden Ablagen, Listen und Kalendern
- Nachweise dort erfassen, wo sie entstehen
- Teilnahme an der Schulung
Woran wir arbeiten: das dokumentenlose Managementsystem
Die nächste Ausbaustufe verwaltet Informationen direkt im System, statt sie in Dokumente zu schreiben. Sie befindet sich in Entwicklung und ist noch nicht im Regelbetrieb.
- Ohne Dokumentenumweg
- Angaben werden direkt im System gepflegt, statt in eine Datei geschrieben zu werden, die danach verteilt, versioniert und wiedergefunden werden muss.
- Ein Stand für alle
- Wer eine Information aufruft, sieht den aktuellen Stand. Ausdrucke mit überholtem Inhalt entfallen.
- Keine Medienbrüche
- Vorgang, Nachweis und Freigabe bleiben in derselben Oberfläche. Es wird nicht zwischen Dateiformaten, Postfach und Papier gewechselt.
Bis dahin bleibt es beim dokumentenbasierten Betrieb – mit dem Unterschied, dass Fassung, Freigabe und Nachweis im System zusammenliegen. Wer heute einsteigt, wechselt später nicht das System, sondern nutzt die Ausbaustufe, sobald sie verfügbar ist.

Ein System für mehrere Normen
- Gemeinsame Anforderungen nur einmal
- Dokumentenlenkung, Kompetenznachweise, internes Audit und Managementbewertung gelten für alle Normen der High Level Structure. Sie werden einmal geführt.
- Normspezifisches bleibt getrennt
- Umweltaspekte, Gefährdungsbeurteilungen, das Risikoverzeichnis der Informationssicherheit und die Energiedaten stehen jeweils für sich – im selben System.
- Kombiaudit statt Einzelaudits
- Die Zertifizierungsstelle prüft mehrere Normen in einem Termin. Das senkt die Audittage und die Reisekosten.
Das System im Detail
Cloudbetrieb, Technik und Inhalte – aufgeklappt, wenn Sie es brauchen.
Was der Cloudbetrieb im Alltag bedeutet
- Ortsunabhängiger Zugriff
- Mitarbeitende greifen aus Büro, Fertigung, Homeoffice und Außendienst auf denselben Stand zu. Bei mehreren Standorten entfällt die Frage, welche Ablage die führende ist.
- Zentrale Pflege und Wartung
- Updates, Erweiterungen und Wartung laufen zentral. Vor Ort ist kein Server zu betreuen und keine Software zu verteilen.
- Digitale Freigabeprozesse
- Freigaben erfolgen ohne Medienbruch und bleiben nachvollziehbar. Das verkürzt die Wege und beantwortet im Audit die Frage, wer eine Fassung wann in Kraft gesetzt hat.
- Skalierbarkeit
- Weitere Benutzer, Standorte oder Normen kommen hinzu, ohne dass Hardware beschafft werden muss.
- Datensicherheit und Verfügbarkeit
- Verschlüsselte Übertragung, verschlüsselte Ablage und laufende automatische Sicherungen. Die Zugriffsrechte vergeben Sie selbst.
- Zusammenarbeit
- Mehrere Personen arbeiten am selben Vorgang, ohne Dateien hin- und herzuschicken. Wer etwas geändert hat, steht am Vorgang.
Technik und Datenhaltung
- Eigene Infrastruktur
- Das System läuft auf dedizierten Servern, nicht in einer geteilten Standardumgebung. Welche Inhalte eingestellt werden, entscheiden Sie.
- Verschlüsselung
- Übertragung und Ablage sind verschlüsselt.
- Automatische Sicherung
- Sicherungen laufen kontinuierlich und ohne Unterbrechung des Betriebs.
- Zugriff von jedem Gerät
- Der Zugriff läuft über den Browser. Auf dem Tablet in der Fertigung sieht die Oberfläche anders aus als am Schreibtisch, zeigt aber dieselben Daten.
Was im System geführt wird
Die Inhalte richten sich nach den Normen, die Sie führen. In fast jedem Projekt sind es dieselben Bereiche: gelenkte Dokumente mit Freigabe und Historie, Nachweise aus dem Betrieb, das Auditprogramm mit den Ergebnissen der internen Audits, Maßnahmen mit Verantwortlichem und Termin, Kompetenz- und Schulungsnachweise sowie die Wiedervorlagen für wiederkehrende Prüfungen.
Für ein integriertes System kommen die normspezifischen Teile hinzu: Umweltaspekte und bindende Verpflichtungen nach ISO 14001, Gefährdungsbeurteilungen und Unterweisungen nach ISO 45001, das Risikoverzeichnis und die Maßnahmen des Annex A nach ISO 27001 sowie die Energiedaten nach ISO 50001.
Was ein Cloudsystem nicht leistet
Ein System, das den Stand kennt, ersetzt keine Entscheidung. Ziele, Bewertungen und Maßnahmen bleiben Aufgabe der Führung – die Norm verlangt sie ausdrücklich von der obersten Leitung, nicht von einer Software.
Auch die häufigste Ursache für Abweichungen bleibt bestehen, wenn niemand zuständig ist: Ein Nachweis, den niemand erfasst, fehlt auch in der Cloud. Deshalb gehört zu jeder Einführung, dass je Prozess eine Person benannt wird und die Beteiligten an ihren eigenen Vorgängen geschult werden.
Häufige Fragen zum Cloud-Managementsystem
Zugriff, Daten, Normen, Übernahme und Dauer.
Müssen wir Software installieren?
Wo liegen unsere Daten?
Welche Normen deckt das System ab?
Was passiert mit unseren bestehenden Dokumenten?
Wie lange dauert die Einführung?
Ersetzt das System unseren Qualitätsbeauftragten?
Sie erreichen uns über das Kontaktformular. Den Aufwand für Ihr Managementsystem schätzen Sie vorab mit dem Fragebogen ein. Einen Überblick über unsere Arbeit gibt die Seite Leistungen.
Holen Sie Ihr Managementsystem aus der Ablage
Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir uns an, was Sie heute führen. Danach steht, was die Übernahme kostet und wie lange sie dauert.
- Aufnahme der bestehenden Ablage, ohne dass Sie vorher aufräumen
- Einrichtung, Übernahme und Schulung aus einer Hand
- Betrieb und Pflege übernehmen wir, der Zugriff läuft über den Browser

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